Die freie Mitarbeit

Freiberufler oder Unternehmer brauchen bei vollen Auftragsbüchern oft Unterstützung.

Dann einen Arbeitnehmer einstellen?

Diese Lösung ist im Prinzip gut, jedoch muss ein Angestellter auch dann bezahlt werden, wenn die Auftragslage sich wieder wendet.

Besser ist ein freier Mitarbeiter, der bei Bedarf engagiert wird und auf Basis eines vereinbarten Honorars tätig wird.

Gründe für einen freien Mitarbeiter

freie-mitarbeitArbeitskräfte, die ihre Dienste als freie Mitarbeiter anbieten, sind oft hoch qualifiziert.
Wenn sich das auftraggebende Unternehmen einer schlechteren Auftragslage gegenübersieht, kann es den freien Mitarbeiter von heute auf morgen entlassen.

Dieser trägt das alleinige Risiko – wie eben bei einem Unternehmer üblich.

Kündigungsschutz gibt es nicht und im schlimmsten Fall bricht das Einkommen von einem Tag auf den anderen weg.

Entgegengewirkt werden kann hier nur durch eine entsprechende Gestaltung des Freier-Mitarbeiter-Vertrags, wobei sämtliche Klauseln darin Verhandlungssache sind.

Gerade zu Beginn der selbstständigen Tätigkeit, wenn der Rubel noch nicht so rollt, kann es schwer werden, die Sozialversicherungsbeiträge aufzubringen.

Oft sparen Existenzgründer an nötigen Versicherungen.
Auf die Krankenversicherung hingegen kann nicht verzichtet werden, sie ist eine Pflichtversicherung.

Die Beiträge dafür müssen also auf jeden Fall aufgebracht werden – ohne Beteiligung des Arbeitgebers.

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